titel2020Sorbenturm 2021

Coronabedingt leicht verspätet – wie schon im vergangenen Jahr – ist nun der neue „Sorbenturm“ – der Almanach des Eilenburger Geschichts- und Museumsvereins erschienen. Der Sorbenturm wird anno 2021 „volljährig“ – 18 Jahre Sorbenturm. 18 Bände sind nun bereits erschienen und haben den Leser in der ein oder anderen Geschichte mit auf eine Zeitreise genommen – seien es die Erinnerungen an die Ereignisse des jeweils vergangenen Jahres, Geschichten aus dem vorigen Jahrhundert oder gar Einblicke in die Eilenburger Chronik anno 1696 .... Zahlreiche Geschichten wurden bereits zusammengetragen, im Sorbenturm festgehalten und damit unvergessen gemacht. Der Museumsverein und die Stadt Eilenburg sagen Danke an alle Autoren, die auch in diesem Jahr wieder mitgeholfen haben, den Sorbenturm zu „füllen“ und Danke an die Sponsoren, welche die Herausgabe finanziell unterstützt haben – besonders auch in diesem zweiten, wirtschaftlich schwierigen Corona-Jahr.

Neben der Simon’schen Chronik, der Rubrik: „Dorr säggs‘sche Dialeggd“, dem Statistischen Jahresbericht 2020 und dem Jahresrückblick, gibt es wieder eine Reihe interessanter Beiträge zur Heimatgeschichte. Zum Gedenken an Goldschmiedemeister Wilhelm Sonntag wurde „Die Geschichte der Amtskette des Eilenburger Oberbürgermeisters“ in den Sorbenturm aufgenommen. Rolf Schulze beschreibt in „Gesucht und nicht gefunden – sechs Jahrzehnte lang“ die tragische Geschichte von Howard Clifton Enoch Jr., der – gerade einmal 20jährig – am 19. März 1945 auf einem Feld nahe Doberschütz abstürzte. Was erwartet die Leser*innen noch in dieser Ausgabe? Die im letzten Buch begonnene, ganz persönliche Lebensgeschichte Eberhard E. Muches „Fremde kriegen kein Kompott“ wird fortgesetzt. Was den Eilenburgern das Reichsheimstättengesetz von 1920 einbrachte, wird beschrieben und auch die Erinnerungen an die „Parkbühnenzeit“ neu aufgefrischt. Die Spedition „Schubert und Schneider“ begleitet den Leser ebenfalls auf diesen Weg durch die Zeit und im „Objekt- und Flurnamenregister“ erfährt man mehr über den „Bergfried“, der „Brücke des 8. März“ und dem „Mitteldamm“. Mit „Wenn wir in höchsten Nöten sein ...“ von Margot Mallock beginnt eine neue Reihe aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Eigene Zeichnungen der Autorin illustrieren diese neue Geschichtenserie. Für die Antwort auf die Frage: „Wo lagen Eilenburgs Muldefurt und Burgward?“ nehmen Hans Mahnhardt und Stephan Fielitz die Leser mit auf diese Zeitreise sogar bis ins 10. Jahrhundert zurück. Von Carl Fleischer – Gründer der Möbelfabrik Eilenburg – berichtet Wolfgang Beuche und dann beschreibt der 4. Teil der „Wahren Geschichte der Familie Belian“ Dr. Alfred Belian schwersten Lebensabschnitt.

Der Sorbenturm, Band XVIII, ist ab Montag, 26. Juli 2021, zum Preis von 7,50 € im Museumsshop im „Roten Hirsch“ und im Buchhaus von Kristin Hennig erhältlich. Wer seine Sorbenturm-Sammlung noch ergänzen oder den neuen Band erwerben möchte, kann dies über den Online-Shop des Verlages gern tun >> Online-Shop

bildband 2021Bildband "Eilenburg" 

Im Jahr 2005 erschien der erste Bildband über Eilenburg im Verlag für die Heimat – das ist 16 Jahre her und in dieser Zeit hat sich viel am und im Stadtbild getan und verändert. Vor gut zwei Jahren begannen die Planungen und die Arbeiten an einem neuen Bildband. Dieser wird im Spätherbst 2021 erscheinen! Inhaltlich ist das Buch ähnlich gegliedert wie die 1. Auflage 2005. Der Prolog besteht aus einem aktualisierten Text zur Geschichte der Stadt – beginnende mit der Ersterwähnung des Burgward „civitas Ilburg“ bis hin zu den Sehenswürdigkeiten, die erst in diesem Jahr entstanden sind.

Der Bildbandteil wurde komplett neu überarbeitet. Die eindrucksvollen Fotos entstanden in den letzten 24 Monaten und stammen von unterschiedlichen Hobbyfotografen und dies aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln. Vollständigkeit war dabei nicht das Grundanliegen – vielmehr soll mit dem Bildband Lust auf „mehr“ Eilenburg beim Leser und Betrachter geweckt werden.

Wie schon die Erstauflage, so wird auch der neuen Bildband in Deutsch und Englisch erscheinen – der Verkaufspreis der Edition beträgt 17,95 €. Freuen Sie sich auf einen neuen, farbenfrohen und teilweise geheimnisvollen Rundgang durch unsere „Stadt am Fluss an der Straße in der Zeit…“. 

Der Verkauf erfolgt im Buchladen in der Leipziger Straße und im Museumsshop im Roten Hirsch. Vorbestellungen sind schon jetzt über die Homepage des Verlage möglich (zzgl. Versandkosten) >> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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